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Gestational diabetes kit

Reisen mit Diabetes oder anderen gesundheitlichen Beschwerden

Bild: wikimedia.org

Wenn Sie Diabetes oder andere gesundheitliche Beschwerden haben und Sie Bedenken oder Fragen zum Screening bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen haben, können Sie sich in Deutschland per Telefon an die Bundespolizei wenden: 069/690 – 78578 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Dort erhalten Sie aber auch Auskünfte zu Fragen über Mitnahmebestimmungen von Gegenständen im Hand- und Reisegepäck. In den USA ist die TSA (Transportation Security Administration) die richtige Anlaufstelle: TSA Cares Helpline. Wenn Sie telefonische Auskünfte über das Screening wünschen, oder was Sie bei der Sicherheitskontrolle erwartet, sollten Sie sich vor Reiseantritt informieren. Die gebührenfreie Rufnummer in den USA lautet: 855-787-2227.

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Medikamente und besondere Nahrungsmittel in flüssiger Form

Bekanntlich dürfen Reisende im Bordgepäck Flüssigkeiten nur in einem verschließbaren, 1000 ml fassenden Plastikbeutel mit sich führen. Für Medikamente und medizinisch erforderliche Spezialnahrung (Diätkost, Babynahrung usw.), die während des Fluges benötigt werden, oder die am Zielort nur schwer oder überhaupt nicht erhältlich sind, gilt diese Mengenbeschränkung nicht. Aber diese müssen bei der Sicherheitskontrolle vor dem Screening vorgelegt werden. Falls das Sicherheitspersonal Zweifel hat, ist es berechtigt, einen Nachweis zu fordern, dass diese Flüssigkeiten an Bord des Flugzeugs mitgeführt werden müssen. Vorsorglich sollte man sich von seinem Arzt ein Attest – am besten in englischer Sprache – ausstellen lassen.

 

Hilfreiche Informationen für Diabetiker

    • Medizinische Gegenstände und Geräte sowie Medikamente für Diabetiker dürfen mit in den Sicherheitsbereich des Flughafens genommen werden, sobald sie durchleuchtet sind. Sie sollten diese Gegenstände vordem Screening anmelden und von Ihren anderen Sachen getrennt in einen separaten Behälter legen.

 

    • Die Mitnahme von Kühlmitteln für medizinisch notwendige Flüssigkeiten, Gels und Aerosole ist erlaubt, diese können aber einem zusätzlichen Screening unterzogen werden.

 

    • Flüssigkeiten, Gels und Aerosole werden mit Röntgenstrahlen durchleuchtet, medizinisch notwendige Artikel über 100 Milliliter werden einer zusätzlichen Überprüfung unterzogen, wobei der Passagier aufgefordert werden kann, die Flüssigkeit oder das Gel dazu zu öffnen. Der Sicherheitsbeamte wird die Flüssigkeit oder das Gel nicht berühren. Wenn der Passagier die zusätzliche Kontrolle einer Flüssigkeit, eines Gels oder Aerosols mittels Röntgenstrahlen nicht möchte, muss der Sicherheitsbeamte vorher in Kenntnis gesetzt werden. Man sollte sich dann aber auf eine zusätzliche Personenkontrolle einschließlich einer intensiven und gegebenenfalls unangenehmen Körperabtastung einstellen. Sie haben die Möglichkeit, eine visuelle Prüfung des Insulins und Ihrer zur Behandlung von Diabetes erforderlichen Zubehörs zu verlangen.

 

    • Passagiere, die eine Insulinpumpe haben, können wählen, ob sie mit der Imaging Technology durchleuchtet werden oder durch einen Metalldetektor gehen, oder ob sie sich für Körperabtastung entscheiden. In dem Artikel Reisen mit medizinischen elektronischen Geräten (PMED) erfahren Sie Näheres dazu. Beim Screening muss die Insulinpumpe nicht abgenommen werden, allerdings sollte man den Sicherheitsmitarbeiter über die Pumpe informieren, bevor das Screening beginnt.

 

    • Gleich, ob das Screening mit der Imaging Technologie oder mit Metalldetektoren gemacht wird, werden meist zusätzliche Überprüfungen durchgeführt. Meistens muss der Passagier sich selbst abtasten und anschließend werden die Hände mit Sprengstoffspurendetektoren kontrolliert.

 

  • Sagen Sie dem Sicherheitsbeamten sofort bescheid, wenn Sie während des Screenings merken, dass Ihr Zuckerspiegel fällt, oder wenn Sie medizinische Betreuung benötigen.

 

Sowohl die Sicherheitsmitarbeiter der Bundespolizei als auch die Leute von der TSA sind bemüht, die Sicherheitskontrollen so reibungslos wie möglich durchzuführen.

 

 

 

 

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