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Monumentvalley

Der Westen der USA

Bild: Wikimedia

Alaska, Colorado, Kalifornien, Hawaii, Idaho, Montana, Nevada, Oregon, Utah, Washington, Wyoming

Lange Zeit betrachteten die Amerikaner den Westen als die letzte Grenze der Zivilisation. Dabei wurde Kalifornien früher von Europäern besiedelt als die meisten Staaten des Mittleren Westens. Schon einige Jahre vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gründeten spanische Priester Missionsstationen entlang der kalifornischen Küste. Im 19. Jahrhundert schlossen sich Kalifornien und Oregon vor vielen anderen östlicheren Staaten der Union an.

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Im Westen findet man landschaftliche Schönheit im Großformat. Ein großer Teil des Westens ist nur spärlich besiedelt. Die amerikanische Regierung besitzt und verwaltet dort Millionen Hektar unerschlossenen Landes. Die Amerikaner nutzen diese Gegenden zur Erholung, z.B. zum Angeln, Camping, Wandern oder für Bootsfahrten, aber auch gewerblich, z.B. als Weideland, für die Holzfällerei oder den Tagebau. In den letzten Jahren bekamen einige Anwohner, die sich ihr Brot auf bundeseigenem Land verdienen, Probleme mit den Landverwaltern, die gehalten sind, die Nutzung des Landes in umweltverträglichen Grenzen zu halten.

Hawaii ist der einzige Bundesstaat, in dem Amerikaner asiatischer Herkunft die größte Volksgruppe stellen. Seit etwa 1980 haben sich auch zahlreiche Asiaten in Kalifornien niedergelassen. Los Angeles und ganz Südkalifornien sind stark von der großen mexikanisch-amerikanischen Bevölkerung geprägt. Los Angeles, die heute zweitgrößte Stadt der Nation, ist hauptsächlich als Heimat der Filmindustrie bekannt. Durch das Wachstum von Los Angeles und des „Silicon Valley", einer Gegend in der Nähe von San Jose, wurde Kalifornien zum bevölkerungsreichsten Bundesstaat. Vielleicht bedingt durch den Zuzug vieler Westler aus anderen Regionen, sind die Städte im Westen für ihre Toleranz bekannt und dem Leben nach dem Motto „leben und leben lassen".

Golden Gate Bridge, San Francisco

 

 

 

 

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